Von Dipl.-Ing. Manfred Reinl (aus "Homburger Spiegel" 2/1998)
Unser gesellschaftliches Handeln der letzten Jahrzehnte war und ist durch den stetig steigenden Verbrauch fossiler Brennstoffe geprägt. Nahezu alle unsere Aktivitäten basieren auf dem Verbrauch von Gas, Kohle und Öl. Da diese Energieformen aber nicht unendlich zur Verfügung stehen, muß in den nächsten Jahren der Einstieg in eine nachhaltige Entwicklung vollzogen werden.
Das bedeutet, jede der nachfolgenden Generationen kann nur noch soviel Energie verbrauchen, wie in dem entsprechenden Zeitraum durch Sonne, Wind und nachwachsender Biomasse zur Verfügung steht. Wird diese notwendige Entwicklung weiter verzögert, wird unsere Atmosphäre den gigantischen
Gerade auf kommunaler Ebene kann hier, auch von politisch nicht engagierten Bürgern, viel bewegt werden. Die Möglichkeit, sich an dem Prozeß der Lokalen Agenda 21 zu beteiligen, steht jedem Bürger offen.
Anmerkung der Redaktion:
Nachdem Magistrat und Stadtverordnetenversammlung trotz Verzögerungstaktik der CDU/FDP/FHW-Koalition endlich grünes Licht gegeben haben, hat in der Zwischenzeit zweimal eine Vorbereitungsgruppe mit ca. 50 Bürgerinnen und Bürgern aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen getagt, die von SPD-Umweltdezernent Wolfgang Herder moderiert wurde.
Am 21. September wird ab 9 Uhr im und vor dem Kurhaus öffentlichkeitswirksam mit dem Prozeß der Lokalen Agenda 21 in Bad Homburg begonnen. Vereine und Verbände stellen sich vor, im Plenum gibt es Vorträge und Statements. Drei Arbeitsgruppen tagen zu den Themenschwerpunkten Soziales, Wirtschaft und Umwelt. Alle Interessierten können sich beteiligen.
Anmerkung des Webmasters:
Informationen zum Agendaprozess in Bad Homburg gibt es hier:

Weitere allgemeine Informationen und weitere Links zum Thema AGENDA 21 gibt es beim Forum Umwelt & Entwicklung, Bonn