Ortsbezirk Gonzenheim

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Vorstand Der Vorstand
Der Gonzenheimer 2006 Stadtteilzeitung "Der Gonzenheimer" Februar 2006
Aktion ZEBRA 2006 Aktion ZEBRA 2006
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Von der Gründung 1911 Von der Gründung 1911
Wappen Gonzenheim
 
       

Für die SPD Gonzenheim im Stadtparlament:

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Peter Schmidt

 

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Ersatzvertreter:

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Lorenz Nissen

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Sara Jazi

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Dr. Aline Lenel

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Lothar Guba

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Christel Hesse

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Helga Burck

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Der Vorstand des SPD-Ortsbezirks Gonzenheim

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Vorsitzender
Waldemar Schütze
Stv. Vorsitzender
Lothar Guba
Kassiererin
Karin Klement
Schriftführerin
Katharina Horn
 
 
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Beisitzer
Prof. Dr. Andreas Lenel
       

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Der Gonzenheimer Februar 2006

Was wird aus der “Neuen Mitte“ in Gonzenheim ?

Die städtebauliche Entwicklung, Gestaltung des Ortskerns und die Verkehrberuhigung sind zentrale Themen im „ Kleinen Wahlprogramm “ der Gonzenheimer SPD

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Mit der Bebauung des Geländes ehem. Darmstädter Hof muss dringend ein Konzept zur Belebung und verkehrsberuhigten Gestaltung des Ortsmittelpunktes vorgelegt werden. (zum Vergrößern bitte anklicken)

Die SPD Gonzenheim hat im Dezember 2005 ihr “Kleines Wahlprogramm“für die kommende Legislaturperiode beschlossen. In der Diskussion um die dringlichsten Weichenstellungen wurde schnell deutlich, dass die städtebauliche Gestaltung unseres Stadtteils eine der politischen Hauptaufgaben für die Zukunft sein wird. Dabei gilt es, dass Dauerthema Orts-kerngestaltung, endlich zu einem vernünftigen Abschluss zu bringen. Zugleich ist den Bedürfnissen der in Gonzenheim lebenden Menschen, wie es auch im Zentrenkonzept der Stadt Bad Homburg vorgegeben ist, nachzukommen. Antworten auf diese und andere Fragen, wie z.B. die Verkehrs-beruhigung gibt die SPD Gonzenheim in ihrem „Kleinen Wahlprogramm“.

Neben der Debatte um die Zukunft, wurde in der Sitzung auch über die in den zurückliegenden Monaten erreichten Maßnahmen berichtet. Fasst unbemerkt konnten z.B., die behindertengerechte Umgestaltung der Unterführung U-Bahn End-haltestelle, die Ergänzung der Beleuchtung in der Frankfurter Landstraße, die Errichtung des Brunnens am Parkplatz des Vereinshauses, die Einrichtung einer Sitzgruppe am Vereinshaus, die Beschilderung der Fußwege zwischen Promenade, Seedammweg, Alt-Gonzenheim, entlang des Möhrenbaches usw... durch entsprechende Initiativen der SPD umgesetzt werden.

Wie bisher, so wollen wir auch in Zukunft die Anregungen, Wünsche und Probleme der Menschen in unserm Stadtteil aufgreifen und versuchen, diese zu lösen oder umzusetzen. Wir bitten Sie deshalb weiterhin mit uns im offenen Dialog für die Interessen Gonzenheims einzutreten.


Kleines Wahlprogramm der SPD Gonzenheim

Einen Ortsbeirat für Gonzenheim

An unserer Position, zur Installation eines Ortbeirates in unserem Stadtteil, hat sich nichts geändert. Im Gegenteil, die jüngsten Diskussionen um die Gestaltung des Ortskernes machen nur allzu deutlich, dass eine bürgernahe Politik den Dialog mit den Menschen vor Ort benötigt. Deshalb treten wir weiterhin für die Einrichtung eines Ortsbeirats in Gonzenheim ein. Die demokratisch gewählten Vertreter eines Stadtteiles tragen erheblich dazu bei, dass Politik wieder etwas transparenter und für die Bevölkerung ansprechbar wird.

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Der Verkehr aus Richtung Friedrichsdorf muss an der Ampel-kreuzung in Seulberg, vorrangig und möglichst ungehindert, in Richtung Umgehungsstraßen geführt werden. (zum Vergrößern bitte anklicken)

Verkehrspolitik

Auch nach der Öffnung Umgehungsstraße Gonzenheim / Ober-Eschbach, für die wir jahrzehnte lang gestritten haben,sind die Verkehrsprobleme in Gonzenheim noch nicht gelöst. Obwohl sich die Situation spürbar verbessert hat, sucht sich nach wie vor ein großer Teil des Berufsverkehrs aus Richtung Friedrichsdorf kommend seinen Weg durch unseren Stadtteil, mit Zielrichtung Südring.

In dem vor uns liegendem Jahr wird sich die Lage in Gonzenheim vermutlich wieder dramatisch zuspitzen. Denn mit der einjährigen Schließung der Frieberger Straße in Kirdorf wird sich auch das Verkehrsaufkommen in Gonzenheim wieder erhöhen. Für uns gilt es schon jetzt geeignete Maßnahmen zu treffen oder einzuleiten, die dazu führen, dass die zu erwartende Belastung auf ein Minimum reduziert wird. Hierzu gehören vor allem auch Abstimmungsgespräche mit der Stadt Friedrichsdorf, um einen möglichst ungehinderten Verkehrsfluss an der “Ampelkreuzung Seulberg“ in Richtung Umgehungsstraßen zu gewährleisten.

Die von uns schon lang geforderte und beantragte Umwidmung der Friedrichsdorfer Straße von einer Landes- in eine Gemeindestraße könnte schon längst erfolgt sein. Damit wäre der Weg frei, um sofort mit Verkehrsberuhigenden Maßnahmen beginnen zu können. Wir wollen dies mit Nachdruck vorantreiben und im gesamten Ortskern Tempo 30 Zonen einrichten.Diese müssen so ausgestaltet sein, dass die Straßen über ihre reine Verkehrsfunktion hinaus auch wieder für die Menschen zum Wohn- und Erlebnisraum werden. Unsinnige Lösungen wie z.B. ein Kreisverkehr Ecke Kirchgasse / Alt-Gonzenheim / Haberweg lehnen wir ab. Eine gleichberechtigte Nutzung des Verkehrsraumes von Fußgänger und Fahrzeugen ist unser Ziel.

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Am Gunzo-Center ist schnellstmöglich ein Fußgängerüberweg anzulegen. (zum Vergrößern bitte anklicken)

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Im Rahmen der Verkehrsberuhigung muss an die-ser Stelle dringend eine andere Lösung gefunden werden. (zum Vergrößern bitte anklicken)

Die Quirinstraße muss ihren derzeitigen Rang als innerörtliche Schnellstraße verlieren. In Höhe des Gunzo-Centers ist endlich ein gesicherter Fußgängerüberweg zu installieren.

Ausdruck einer verfehlten Verkehrsführung ist auch die unansehnliche Fahrbahnabgrenzung Ecke Frankfurter Landstraße / Qurinstraße.

Dieser Anblick (Bild rechts) sollte so schnell wie möglich der Vergangenheit angehören.

 

 

 

Areal ehemaliges Gaswerk

Das Gelände des ehemaligen Gaswerkes an der Frankfurter Landstraße liegt in einem prägnanten und sensiblen Eingangsbereich von Bad Homburg. Es ist beabsichtigt das Areal orientiert an einem Konzept zum Wohnen- und Einkaufen zu erschließen. Auf Grund der außergewöhnlichen Lage fordern wir, die Gestaltung der Bebauung so vorzunehmen, dass sie  sich in die bestehenden Strukturen einfügt. Die Erschließung des Grundstücks muss so erfolgen, dass der fließende Verkehr auf der Frankfurter Landstraße nicht beeinträchtigt wird


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Zur Belebung des Ortskerns ist die Ansiedlung von Läden und die Umgestaltung der Frankfurter Landstraße unerlässlich (zum Vergrößern bitte anklicken)

“Die Neue Mitte“

Erinnern Sie sich?

Was wurde uns nicht alles in Aussicht gestellt. Hier einige Auszüge aus dem Werbeprospekt von 1999 zur Neugestaltung der Gonzenheimer Mitte: „.....Der Gunzoplatz wird eine Verkehrsberuhigte Zone....; ....einen neuen, mit Leben gefüllten Mittelpunkt....; ....Straßencafes, Markisen....und eine Ladenzeile ....laden Anwohner und Bürger ein....; ...eine Stimmung wie in Italien“.

Mit dem Rückzug des damaligen Investors zur Bebauung des Geländes ehemaliger Darmstädter Hof, hat der Magistrat auch dasin Gonzenheim auf breite Zustimmung stoßende Gesamtkonzept “Neue Mitte“ aufgegeben. Alle parlamentarischen Bemühungen der SPD Fraktion konnten bislang leider nicht verhindern, dass das Zusammenspiel der Gestaltung Gunzoplatz, Frankfurter Landstraße und Bebauung Areal Darmstädter Hof aufgegeben wurde. Die Beibehaltung dieses „Dreiklangs“ wird eine der Forderungen der SPD an die jetzt neu zu wählende Mehrheit im Stadtparlament sein.

Es müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Ansiedlung von Läden verschiedenster Art zu ermöglichen und den Ortskern zu beleben. Die Frankfurter Landstraße soll ein verkehrsberuhigter Bereich mit dem Charakter einer Fußgängerzone werden. Hierbei ist der Gunzoplatz so einzubinden, dass die Gesamtsituation den Anblick eines weiträumigen Platzes vermittelt. Der innerörtliche Hauptverkehr soll vom Bereich des Gunzoplatzes ferngehalten werden.

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Vereinsleben unterstützen und fördern

In unserem Stadtteil bildet ein reges Vereinsleben die Grundlage für die meisten kulturellen und gesellschaftlich relevanten Veranstaltungen. Ausgangspunkt des Wirkens ist in den meisten Fällen das Vereinhaus Gonzenheim. Hier sind neben der freiwilligen Feuerwehr bis zu 24 Vereine ansässig.

Jeder einzelne dieser Vereine nimmt eine für unsere Gesellschaft wichtige Aufgabe wahr. Um so unverständlicher und absurder, ist die derzeitige Diskussion über die Erhebung von Gebühren für die Nutzung der Vereinshäuser. Wir werden es nicht zulassen, dass die Vereine für ihr Engagement zu Kasse gebeten werden. Auch der, in den letzten Jahren immer größer gewordene bürokratische Aufwand zur Nutzung der Räumlichkeiten oder der Organisation von Veranstaltungen wollen wir beseitigen.

Ferner unterstützen wir die Bemühungen des Geschichtlichen Arbeitskreises zur Einrichtung einer Heimatstube in Gonzenheim. Dabei erwarten wir, was die Ausstattung betrifft, eine Gleichbehandlung mit anderen Stadtteilen.

Kinderbetreuungseinrichtungen/Spielplätze

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Auch in Gonzenheim sind die Kinder-gärten aufgrund einer Initiative der SPD-Fraktion ab dem 01.04.2006, vormittags bis 12.00 Uhr gebührenfrei. Leider ist die Mehrheit im Stadtparlament dem Willen der SPD Fraktion für eine ganztägige Gebührenbefreiung noch nicht gefolgt. Vor allem die CDU, die noch im Oktober 2005 unseren Antrag unterstützte, ist durch  ihre nicht nachvollziehbare Meinungsänderung, für das Scheitern unseres Ansinnens verantwortlich. Dies hat jetzt leider zur Folge, dass gerade die Familien, in denen aus finanziellen Gründen beider Elternteile berufstätig sind, weiterhin Gebühren für die Betreuung ihrer Kinder zahlen müssen.

Der von uns seit Jahren eingeforderte Spielplatz am Ende der Straße Lange Meilekönnte eigentlich schon längst zum Spielen einladen. Auch hier gilt, außer Ankündigungen ist nichts erfolgt. Wir wollen dafür sorgen, dass er nun endlich Wirklichkeit wird.

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Aktion ZEBRA 2006

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Schnappschuss von der Aktion ZEBRA der Gonzenheimer SPD:

„Lebendes Zebra unterstützt die jahrelange Forderung der SPD nach einem Zebrastreifen am Mini-Mal-Markt in Gonzenheim.“

 

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Die Gründung der SPD Gonzenheim

Artikel vom 19. Oktober 1911

Artikel vom 19. Oktober 1911

(Übersetzung):
Gonzenheim (bei Homburg v.d.H.) 18. Okt. Durch Saalmangel gezwungen, hielten wir gestern in der "Stadt Friedberg" in Obereschbach, also auf hessischem Gebiet, eine öffentliche Volksversammlung ab, welche trotz verschiedener ungünstig wirkender Umstände von Gonzenheimer Arbeitern recht gut besucht war.
Der Parteisekretär unseres Kreises, Genosse Walter Höchst, besprach in längerer Rede die politische Lage und die Bedeutung der kommenden Reichtstagswahlen. Die Ausführungen fanden eine recht gute Aufnahme und die Anwesenden bekundeten dies nicht allein durch ihren Beifall, sondern es schlossen sich auch 12 derselben der politischen Organisation an.
Damit ist nun auch in unserem Ort eine Filiale des Kreiswahlvereins geschaffen. An den noch abseits stehenden Arbeitern liegt es nun, sich ihr anzuschließen und mitzuwirken. Angesichts der Reichstagswahlen ist dies unser aller Pflicht.

Anmerkung: Gonzenheim war bis 1866 Teil der Landgrafschaft Hessen-Homburg. Nachdem der letzte Landgraf Ferdinand ohne männliche Nachkommen verstarb, fiel die Landgrafschaft vertragsgemäß an das Haus Hessen-Darmstadt zurück. Da Hessen-Darmstadt an der Seite Österreichs den Krieg gegen Preußen verlor, wurde Gonzenheim als Teil der Provinz Hessen-Nassau preußisch. Obereschbach hingegen gehörte zum weiterhin selbständigen Großherzogtum Hessen.

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