Pressemitteilung:

14. Dezember 2016

Weitere Kosten-Nutzen-Analyse zur U-Bahn ist völlig entbehrlich

U-Bahn-Linie U2

Die FDP fordert, die Nutzen-Kosten-Untersuchung (=Wirtschaftlichkeitsuntersuchung) für den Weiterbau der U-Bahn neu zu berechnen. „Dies ist aus unserer Sicht vollkommen entbehrlich und bringt auch niemanden weiter“, so Jürgen Stamm, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Die NKU wurde bereits ermittelt und fiel überragend positiv aus, sodass eine nochmalige Untersuchung das Ergebnis nur unwesentlich verändern würde. Gerade die Vorteile, die die Stadt für ihre gesamte Infrastruktur schöpfen wird haben sich durch die neue Kostenschätzung nicht im Mindesten verändert. Die Förderfähigkeit der Baumaßnahme ist durch die neue Kostenschätzung in keiner Weise gefährdet.
Die nun aufgestellte Behauptung der FDP, Alle hätten etwas vom Weiterbau der U-Bahn, nur Bad Homburg nicht, ist ja wohl ein schlechter Witz. Gerade unsere Stadt wird durch die Aufwertung unseres Bahnhofes zu einem ÖPNV-Knotenpunkt allererster Güte erheblich gewinnen. Das fängt schon bei der deutlichen Zunahme der Attraktivität für standortsuchende Unternehmen an und geht bis zum Zugewinn der leichten Erreichbarkeit der Arbeitsplätze im gesamten Rhein-Main-gebiet. Wer vor diesem Hintergrund davon spricht, der Nutzen der Anbindung der U-Bahn an den Bahnhof würde Bad Homburg nichts bringen betreibt schlichtweg Augenwischerei“, so Stamm weiter.
„Die derzeit laufenden Gespräche mit Frankfurt sollten wir abwarten und dann bewerten. Es bringt nichts, der Bevölkerung heute Sand in die Augen zu streuen und mit Unwahrheiten zu hantieren. Wir werden zu gegebener Zeit im Verkehrsausschuss über den Sachstand diskutieren und dies werden wir in aller Offenheit tun, wie es bisher auch der Fall war. Die Koalition wird das weitere Verfahren in Sachen U-Bahn-weiterbau wie bisher transparent fortführen,“ so Jürgen Stamm, Vorsitzender des Verkehrsausschusses. „Und die FDP ist zu diesem Verfahren herzlich eingeladen konstruktiv mitzuarbeiten“.

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