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Meldung:

11. November 2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Lucia Lewalter-Schoor

nachdem ich am 02.11.2017 im Stadtparlament mit den Stimmen der Koalition zur Sozialdezernentin gewählt wurde freue ich mich darauf, mich ab dem 15.Februar 2018 den neuen Aufgaben zu stellen.
Als gebürtige Frankfurterin, die im Usinger Land aufgewachsen ist und seit 17 Jahren in Bad Homburg lebt, ist es für mich eine besondere Freude die breite Erfahrung, die ich durch über dreißig Jahren in der sozialen Arbeit erworben habe, in unserer schönen Stadt gewinnbringend einzusetzen.

Die Herausforderung, der ich mich gerne stellen will, besteht derzeit darin, den sozialen Standard - und man kann sagen wir haben in Bad Homburg einen hohen Standard -, nicht zuletzt durch die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, die mit großem Engagement, mit Fach- und Sachkunde in ihren Bereichen arbeiten, zu erhalten. Eine Aufgabe die nicht einfach zu bewältigen sein wird bei der angespannten Finanzlage.
Letztlich muss die Zielrichtung ganz klar lauten, dass wir uns eine Position erarbeiten in der wir eben nicht mit dem Rücken zur Wand stehen sondern über notwendige Handlungsspielräume verfügen.

Dies heißt unter anderem bei neuen Wohngebieten die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht mehr selbst bauen, sondern dem Investor in den Vertrag schreiben, dass er die Räumlichkeiten erstellen muss. Das heißt, die Stärkung der Familien- und Stadtteilzentren als Ort für Begegnung zur Identifikation mit dem Stadtteil voranzutreiben. Die Möglichkeiten, die integrative Kraft der Begegnung zwischen Bewohnern unterschiedlichen Alters- und Herkunft sind gerade in den Stadtteil- und Familienzentren sehr groß und sollten weiter ausgebaut werden zu Gunsten von Selbst- und Nachbarschaftshilfe.

Eine ganz große Herausforderung wird es sein der steigenden Wohnungsnot entgegenzutreten und vorzubeugen, dass Menschen in die Obdachlosigkeit ab-rutschen. Beratungsangebote, eine funktionierende Wohngeldstelle und die Zusammenarbeit mit den Wohnungsbaugesellschaften sind hier von Nöten.
Besonders freue ich mich darauf, mit den Menschen, die mit viel Engagement und Herzblut, in vielen Vereinen, aus den Bereichen Soziales, Sport und Kultur dafür sorgen, dass das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird und dass der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gefördert wird, zusammenzuarbeiten. Unschätzbar hilfreich ist diese herausragende soziale Infrastruktur für unsere Stadt.

Die Kinderbetreuung unserer Stadt wird mit der gleichen Qualität und Vielfalt mit kommunalen, kirchlichen und freien Trägern weiter ausgebaut. Betreuungsmöglichkeiten im Krippenbereich, Kindergarten und im Schulalter müssen in ausreichender Platzzahl und mit dem ausreichenden Zeitkontingenten, sprich Ganztagesplätzen vorgehalten werden.

Mit dem Bundesteilhabegesetz werden die Leistungen der Eingliederungshilfe für die Menschen mit Behinderung deutlich verbessert und es stellt die Kommunen vor die Aufgabe Inklusion endlich konkret anzugehen. Integration reicht nicht – Inklusion heißt: es ist normal, verschieden zu sein. Diese Haltung in den nächsten Jahren zu vertreten und die Barrierefreiheit in unserer Stadt voranzutreiben gehört mit zu den Aufgaben einer Sozialdezernentin.
Am Herzen liegt mir die Jugendarbeit, Projekte von und mit Jugendlichen beleben unsere Stadt, sie setzen neue Impulse und haben Ideen, die uns herausfordern neue Wege zu gehen. Diese Beteiligung gerade unserer jungen Menschen über den Jugendbeirat muss noch ein viel stärkeres Gewicht bekommen.

Die gleichen Anforderungen gelten für unsere Senioren. Wohngebiete in denen Alt und Jung zusammenwohnen, sprich Oberhof, müssen endlich realisiert werden und müssen in Ihrer Entwicklung zum Mehrgenerationenprojekt begleitet und unterstützt werden.
Die Menschen die in der Ihnen vertrauten Umgebung wohnen bleiben möchten, werden von der Stadt die notwendige Beratung und Unterstützung erhalten. Bad Homburg hat schon eine sehr gute Seniorenberaterin, die in ihrer Arbeit gestärkt werden muss, damit den Menschen die anfragen alle Möglichkeiten zugänglich gemacht werden können.

Für all diese Aufgaben werde ich mich gerne und engagiert einsetzen.
Die Kommunalpolitik hat meine Begeisterung geweckt auch hauptberuflich Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen, daran mitzuwirken unsere gemeinsame Zukunft zu gestalten und sicherzustellen, dass Bad Homburg mit all seinen Qualitäten zukunftsfähig bleibt.

Lucia Lewalter-Schoor

Pressemitteilung:

09. November 2017

SPD wählt Delegierte und spricht übers Radverkehrskonzept

Am Donnerstag, dem 16. November 19 Uhr im Kurhaus Salon Lenné lädt die Bad Homburger SPD zu einer Mitgliederversammlung.

Zunächst werden die Delegierten für die Wahlkreiskonferenz zur Landtagswahl, die am 20. Januar in Wehrheim stattfindet, gewählt.

Für den nächsten Tagesordnungspunkt ist die Versammlung dann aber ausdrücklich öffentlich und die SPD lädt alle am Radverkehr interessierten herzlich dazu ein.

Denn ab 19.30 Uhr wird der Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Verkehrsausschusses Jürgen Stamm über den aktuellen Projektstand und das weitere Vorgehen des Radverkehrskonzepts berichten. Lange wurde untersucht und analysiert, nun sollen endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die SPD hat mit Jürgen Stamm geballte „Fahrrad-Kompetenz“ in ihren Reihen und sich in der Vergangenheit aktiv im Arbeitskreis eingebracht und immer wieder auf Verbesserungen beim Radverkehr gedrängt. Umso mehr freut es die SPD wenn nun vorangeht.

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