| Datum | Hinweis: Alle Namen sind nur bei der erstmaligen Erwähnung fett dargestellt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1 8 6 3 |
Erste Gründung einer Arbeiterpartei (siehe hierzu die allgemeine Geschichte der SPD bei www.spd.de, > Partei > Geschichte). Aus (Bad) Homburg sind aus dieser Zeit keine nennenswerten Aktivitäten bekannt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1878 - 1890 |
(Nr. 1271.) Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie. Vom 21. Oktober 1878.Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen
verordnen im Namen des Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesraths und des Reichstags, was folgt:
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 22. September 1890 | Die Versammlung in Messerschmitt's Lokal, in der auch für Abonnements der "Frankfurter Volksstimme" geworben wurde,
kann als Geburtsstunde der Bad Homburger SPD angesehen werden. Zu erwähnen sind hier insbesondere der Schuhmacher Friedrich Brühne und der Redacteur Gustav Hoch. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1891 | Gründung der "Sozialdemokratischen Partei Deutschlands" (Erfurter Programm) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1891 | Der Gastwirt Georg Kappus kandidiert erstmals für die Stadtverordnetenversammlung. Er wird von einer Bürgervereinigung unterstützt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1893 | Friedrich Brühne wird im Wahlkreis Höchst, zu dem auch Homburg gehörte, in den Reichstag gewählt. Er gehört dem Reichstag 1893 - 1897 und 1907 - 1918 an. 1919/20 wird er Mitglied der Nationalversammlung in Weimar. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1899 | Georg Kappus kandidiert erstmals als offizieller SPD-Kandidat. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1901 | Kirdorf wird eingemeindet. Es wird vertraglich vereinbart, das Kommunalparlament um 6 Sitze (je 2 in den drei Klassen) zu erweitern. Diese Sitze sind für Kirdorfer reserviert. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1908 | Gründung der SPD Obereschbach (Philipp Schäfer u.a.) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 18. Oktober 1911 | Gründung der SPD Gonzenheim in der Gaststätte "Stadt Friedberg" in Obereschbach | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 13. November 1911 1. Dezember 1911 |
Georg Kappus hat es geschafft! In der Stichwahl für die III. Klasse (so etwas gab es damals) kann er sich durchsetzen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1913 | Lagerhalter Heinrich Dippel schafft als zweiter SPD-Kandidat den Einzug ins Kommunalparlament. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 15. Dezember 1915 | Georg Kappus stirbt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1917 | Der Schreiner Heinrich Rößner rückt für Georg Kappus nach. Auch aus Kirdorf zieht erstmals ein Genosse in die Stadtverordnetenversammlung ein: Maurerpolier Heinrich Wehrheim 5. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1918 | Dippel und Rößner wechseln in die neugegründete USPD ("Unabhängige" SPD); Wehrheim bleibt der "alten" SPD treu. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 10. November 1918 | Gründung von Arbeiter- und Soldatenräten. In dem 20-köpfigen Bad Homburger Arbeiterrat sitzen u.a.
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 30. November 1918 | Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2. März 1919![]() |
Erste Kommunalwahl nach dem 1. Weltkrieg. Der Stadtteil Kirdorf hat kein separates Kontingent mehr.
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Im ehrenamtlichen Magistrat sitzen Heinrich Dippel (USPD) und Oskar Huth, Privatgelehrter (SPD) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Juni 1920 | Heinrich Wehrheim V. stirbt. Für ihn rückt die Beamtin Luise Reuter nach - damit zieht die erste Frau für die SPD in das Parlament ein. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Für Oskar Huth, der sein Mandat niederlegt, rückt der Schriftsetzer Georg Geßner nach; nachdem dieser nach kurzer Zeit ebenfalls wieder verzichtet, folgt der Former Eduard Beitschall. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 6. August 1920 | In Bad Homburg wird eine Ortsgruppe der KPD gegründet. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 16. Dezember 1921 | Jean Odenweller stirbt. Der Maler Johann Denfeld rückt nach. August Schäfer legt sein Mandat nieder - Nachrücker ist Heinrich Heupel, Krankenkassenkontrolleur. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 14. Oktober 1922 | Die Bad Homburger Ortsgruppen der USPD und SPD fusionieren im Gasthaus "Zur neuen Brücke" wieder zur SPD. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
4. Mai 1924![]() |
Wahl zur Stadtverordnetenversammlung - es gibt nur noch 27 Sitze.
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| In den ehrenamtlichen Magistrat ziehen ein: Heinrich Heupel und Oskar Huth. Für letzteren rückt der Maler Johann Denfeld ins Parlament nach. Otto Schreiber, der sein Mandat niederlegt, wird durch Wilhelm Wimmer, Maler ersetzt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1926/1927 | Gründung einer NSDAP-Ortsgruppe. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
17. November 1929![]() |
Kommunalwahl
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Im ehrenamtlichen Magistrat sitzt Heinrich Heupel. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1932 | Karl Hartung, Schlosser von der Liste Riedel tritt zur SPD über. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 10. März 1933 | Letzte öffentliche Parteiveranstaltung im Kirdorfer "Grünen Baum" | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
12. März 1933![]() |
Kommunalwahl
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 22. Juni 1933 | Verbot der SPD! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 15. Dezember 1933 | Auflösung der Stadtverordnetenversammlung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1933-1945 | ... ein dunkles Kapitel ... | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
28. April 1946![]() |
Erste Kommunalwahl nach dem 2. Weltkrieg (Wahlbeteiligung weniger als 65 %) mit folgendem Ergebnis:
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Unser hauptamtlicher Stadtrat (Magistrat) 1946 |
|
| Unsere ehrenamtlichen Stadträte (Magistrat) 1946 |
|
| Unsere Stadtverordneten 1946 |
|
| Quellen u.a.: Gerhard Beier/Brunhilde Hoffmann: "Wir fangen erst richtig an ..." - Historische Anmerkungen zum hundertsten Gründungstag der SPD Bad Homburg v.d.Höhe, |